Susanne Hahn

27.09.2014

Fernsehbeitrag

In der Sendung "sportarena" des Saaarlänischen Rundfunks gab es folgenden Beitrag zu meinem Rücktritt:

http://sr-mediathek.sr-online.de


                                                                                                                                          22.09.2014

Abschiedsrennen in Saarbrücken

Es hat nochmals Spaß gemacht, einen Halbmarathon zu laufen. Ein derart lauffreundliches Wetter hatte ich vorher noch nie in Saarbrücken, ich fühlte mich gut und so habe ich mich nach etwa einem Viertel der Strecke, meinen Schritt laufend, von den Männern abgesetzt. So bin ich mit über zwei Minuten Vorsprung als Gesamterste mit neuem Streckenrekord von 1:15:48 Std. im Ziel angekommen.


                                                                                                        16.09.2014

Spaß am Laufen II

Auch das Rennen in Enschede war wieder ein schöner Lauf! Es war viel los: Sowohl an Teilnehmern, die engagiert liefen, als auch an Zuschauern, die die Strecke in der Stadt säumten, als auch im Start-Ziel-Bereich, wo mit Hüpfburgen und Klettermöglichkeiten auch an die Kinder gedacht war. Nachdem ich irgendwie noch in den ersten Startblock geklettert war, musste ich auf dem ersten Kilometer meine beiden afrikanischen Konkurrentinnen ziehen lassen. Ich dachte schon, dass ich nicht mehr schnell laufen könnte. Aber 3:08 für den ersten Kilometer und das Einholen der zweiten Afrikanerin zwischen Kilometer eins und zwei stimmten mich dann doch etwas zuversichtlicher. Zudem konnte ich von nun an mit Männern an meiner Seite bzw. vor oder hinter mir laufen. So wurde es ein flottes Laufen, was die Zeit von 27:35 min. über etwa 8,2km auch zeigt. Ich blieb wie die Siegerin noch unter dem alten Streckenrekord! Frank und ich staunen immer wieder, was mit dem wenig Training (und dem wenig Schlaf) mein Körper noch zu leisten vermag. Bei der Siegerehrung freute ich mich über einen schönen Herbstblumenstrauß, eine Form der Anerkennung, die es längst nicht mehr bei allen Läufen gibt.
Nun richte ich meinen Blick auf den Halbmarathon in Saarbrücken am Wochenende. Die acht Kilometer in Enschede waren eine schöne Distanz zum Laufen: Nicht so flott wie ein Fünfer, aber doch nicht so lang wie 10km; 21,1km werden nun wieder eine andere Größenordnung sein. Aber ich freue mich darauf!

                                                                                                   02.09.2014

Spaß am Laufen


Ein schönes Rennen war der Brückenlauf in Köln: Von den und auf die Brücken beindruckende Ansichten, kurz nach Halbzeit überraschendes Anfeuern meiner Familie, die bei dem regnerischen Wetter sich die Zeit mit Bahnfahren vertrieb, einsetzender Regen erst nach Kilometer 14, keine Schmerzen, ein zweiter Platz. Die Zeit von 55:28 min. ist wenig aussagekräftig, da die Strecke mit ungefähr 15,4km angegeben war und wir unzählige Treppen rauf und runter laufen mussten. Aber ohnehin laufe ich nur noch nach Gefühl. In der Ergebnisliste liest sich Hahner - Hahn - Hahner lustig, und es war schön, die Hahner-Twins mal wieder zu treffen!

                                                                                                      

                                                                                                        29.08.2014

Noch drei Wochen, noch drei Wettkämpfe


In drei Wochen werde ich das letzte Rennen als Leistungssportlerin laufen. Dafür habe ich mir den Hochwald Gourmet Halbmarathon in Saarbrücken am 21. September ausgesucht, den Ort meines Vereines SV schlau.com Saar 05, dessen Trikot ich nun schon das zehnte Jahr trage. Übermorgen steht erst einmal noch der Start beim DKV Brückenlauf in Köln an. Ich bin froh, dass ich nicht wie beim letzten geplanten Start in Köln erkältet bin, also im Rheinland, wo ich nun schon seit 16 Jahren lebe, nochmals rennen kann. In der Region bin ich dieses Jahr häufiger als früher gelaufen, es ist mit zwei Kindern am besten machbar. Nach dem Start beim Jever-Fun-Lauf vor zwei Wochen in meiner Heimat Niedersachsen will ich vor dem Abschluss meiner Karriere unbedingt auch noch bei einem Rennen in den Niederlanden starten. Denn dort bin ich stets gern und meistens auch schnell gelaufen: Im Jahr 2006 stammten alle meine Straßenlauf-Bestzeiten aus unserem Nachbarland.

Ein ausführlicher Rückblick auf meine zwanzig Jahre Leistungssport wird in der Woche vor dem Gourmet Halbmarathon folgen.

                                                                                             04.08.2014

Leider krank

Wieder einmal war Familie Hahn erkältet, mich hatte es u.a. mit andauernder Heiserkeit erwischt. So musste ich leider auf den Kölner Altstadtlauf verzichten. Dauerläufe kan ich nun zumindest schon wieder machen, und so arbeite ich eben noch ein bisschen an meiner Ausdauer mit Hinblick auf den Jever-Fun-Lauf am 16. August in Schortens, der über zehn Meilen geht. Bei jeners Veranstaltung bin ich vor sieben Jahren schon einmal gelaufen und freue mich auf einen Start in meiner Heimat Niedersachsen!

          

                                                                                                        14.07.2014

Wieder ein richtiges Rennen

Becken und Kreuzbein stehen wieder gerade, der Pollenflug hat abgenommen: Ich konnte in Ludwigshafen beim Stadtlauf befreit auflaufen. Das Laufgefühl ist zurückgekehrt, und solch ein Rennen auf hohem Niveau ist doch das, was das Läuferinnenherz erfreut! Acht Runden waren zurückzulegen, insgesamt eine Strecke von 9,6km, die Männer des Elitelaufes starteten 3:10 min. nach uns Frauen. Ich fand mich von Anfang an der Spitze des Feldes wieder und sorgte für das Tempo. Ich laufe so viel alleine, dass ich das auch im Wettkampf gerne mache: So kann ich meinen eigenen Schritt laufen und das Feld kontrollieren. Nach etwa der Hälfte der Distanz überholte mich der erste Mann, erst in der letzten Runde ging Cynthia Kosgei aus Kenia an mir vorbei. Lange waren wir eine Vierergruppe (mit Fate Tola und Petra Kaminkowa) gewesen, und ich war froh, dass ich Zweite wurde: Immerhin gehörte ich zu den Ältesten im Rennen und meine Schnelligkeit kommt im Training etwas zu kurz. (Wenn man von den Sprinteinheiten am Wochenende morgens beim Brötchen holen absieht, wenn ich Michael und seinem Laufrad hinterher düse…) 

                                                                                                      30.06.2014

Wieder ein Streckenrekord


Es war mir eine Herzensangelegenheit, endlich einmal beim Spicher Zehner zu laufen - schließlich führt die Strecke zum Teil durch mein tägliches Trainingsgelände. In der Woche zuvor war ich mit Michael (auf dem Laufrad) und Benjamin (im Kinderwagen) auf Wunsch des Großen die 5km-Runde abgegangen. Bei der "Bergankunft" auf 112m machten wir Picknick - das wiederholte ich am Samstag allerdings nicht! Der Dauerregen lud auch nicht gerade dazu ein... Mir war dieses Wetter allerdings lieber als Hitze mit Pollenflug. Die Zuschauer leiden ohnehin mehr unter Regen als wir Läufer.
Den Streckenrekord, gehalten von Carolin Serem aus dem Jahre 2003, verbesserte ich deutlich: von 36:09 auf 35:00 Min. Damit war ich auch zufrieden: Konnte ich doch aufgrund von Rückenproblemen, die in den Oberschenkel zogen (als Mutter macht man ja zig ungünstige Rückenübungen....), nicht wirklich voll laufen. Spaß hat es trotzdem gemacht, und wie in Hennef war auch nur wieder ein Mann vor mir.

                                                                                                        18.06.2014

Panoramalauf Hennef

So viele Büsche und Bäume hatte ich noch nie als Zuschauer! Die 10km-Strecke des Europawochelaufes führte durch die idyllische, profilierte Landschaft um Hennef herum und an der Sieg entlang. Meine kleine Familie schaffte es trotzdem, mich an zwei Stellen anzufeuern, und das war schön, lief ich doch mehr als die Hälfte des Rennens alleine - an gesamtzweiter Stelle, von den Männern habe ich aber herzlich wenig mitbekommen. Trotzdem gelang es mir, den Streckenrekord von Lisa Jaschke aus dem Jahr 2010 um fast eine Miunte auf 35:18 Minuten zu verbessern. Es ging mir auch besser als in Oelde, aber eine 35er Zeit wirkt nicht wirklich schnell, auch wenn eine Höhendifferenz von 111m zu bewältigen war.
Nun freue ich mich auf mein "Heimspiel" in Spich. Diese Strecke ist zwar auch anspruchsvoll, aber ich binde sie nun regelmäßig in mein Training ein, wohnen wir doch nur 50m entfernt vom Streckenverlauf. Ziel ist der Streckenrekord von 36:09 von Carolin Serem aus dem Jahre 2003.

                                                                                                 

                                                                                                        12.06.2014

Oelde: Vom Sommer eingeholt (und von drei Afrikanerinnen überrundet)

35:43 min. und Elfte: So hatte ich mir das 10km-Rennen in Oelde nicht vorgestellt. Die 14 Runden in der Innenstadt, die ich an sich gerne laufe und wo ich 2012 mit 32:51 min. eine meiner besten Zeiten erreicht habe, waren eher eine Qual denn ein ordentliches Rennen. Erinnerungen an schreckliche Bahnwettkämpfe zur Pollenflugzeit kamen hoch, und diese winzigen Blütenstaubkörner waren wohl auch der Grund, warum es bei mir überhaupt nicht rund lief.
Dabei hat Michael sich alle Mühe gegeben, die Mama anzufeuern. Nach dem Rennen (Startzeit immerhin 20:45 Uhr) wollte er mit mir unbedingt noch die Runde "düsen" - es war wieder mal ein einmaliges Auslaufen mit Sohnemann (mit Halt an der Rutsche und in der zweiten Runde am Teestand und natürlich öfter zum Anfeuern der schnellen Männer). Wenn es läuferisch mal nicht so klappt, holen meine drei Männer mich wieder zurück auf den Boden des glücklichen Familienlebens. Aber sie können mich auch ungemein zum Training
motivieren. Dazu bald mehr!


                                                                                                        03.06.2014

Mailauf in Boppard

Wegen einer Auotobahnsperrung erreichten wir am Tag vor Himmelfahrt unseren Zielort Boppard erst recht kurz vor dem Start - aber noch rechtzeitig. Benjamin war durch die lange Autofahrt ausgeschlafen und gefüttert; so flachte die Anspannung, ob alles klappen würde, bei mir nun ab, und die volle Konzentration galt nun dem 5km-Lauf.
Fix ging es inmitten von Männern los. Durch die Innenstadt führten 3,5 profilierte Runden, mit Startnummer Sechs erreichte ich anch 16:44 min. das Ziel als Sechste - und als erste Frau. Dabei verbesserte ich den
Streckenrekord von E. Schröder-Onyambu (Kenia) aus dem Jahr 2001 um 28 Sekunden. Das gibt mir Auftrieb für den Start am Freitag in Oelde, wo ich auf dem schnellen Innenstadtkurs Jahresbestzeit über 10km laufen will. Dort kenne ich mich gut aus und kann mich an Rundenzeiten orientieren. Und wenn Michael wieder so fleißig anfeuert, klappt es bestimmt!

                                                                                                     

  21.05.2014

Altbekanntes Trainingsterrain und neues Outfit

Viele Male bin ich schon auf Texel, der größten der westfriesischen Inseln, zum Laufen gewesen, aber noch nie im Mai. Schön grün wars, anfangs auch nass, aber dann immer besser. Die 500er Tempolaufrunde im Wald war gut zu laufen, ich war auch schnell unterwegs.  Michaels Kommentar: "Mama düst ja wie ein Flugzeug!" Wie in den Marathonvorbereitungen 2011 und 2012 habe ich auch Kilometer auf der 10km-Straßenrunde gesammelt. Denn einige Straßenläufe werden meine nächsten Rennen sein. Dabei werde ich die neue Mizuno-Wettkampf-Kollektion tragen: Heute kam ein riesiges Paket mit neuen Sachen, die Kinder halfen natürlich beim Auspacken!

                                                                                                     

  28.04.2014

Schöne Veranstaltung

Die Medaillen von der DM Halbmarathon vor drei Wochen sind immer noch nicht da, aber gelaufen bin ich schon wieder, dieses Mal mit dem Versprechen an Michael, dass für ihn bei der Siegerehrung bestimmt etwas abfällt. Denn beim Kölner Severinslauf gewinnen die Ersten immer vom Handelshof Köln gefüllt Körbe. Es war ein hartes Stück Arbeit, den Sieg zu erlaufen: Mit 34:22 min. lag ich schließlich 18 Sekunden vor der Zweiten Sanaa Koubaa. Die drei Runden waren für die Verhältnisse gut zu laufen: Es war trocken (!), und der ersten Frau wurde wie dem ersten Mann der Weg durch die überrundeten Läufer durch eine Fahrradbegleitung gebahnt. So sind Trainer und Athletin mit dem Resultat hoch zufrieden, und Michael mit den Gewinnen auch: U.a. ein Gutschein von den KVB für eine Fahrt mit dem Colonia-Express, ein Gutschein für die Kölner Bäder, und im "Fresskorb" waren Gummibärchen... Nur Fotos können wir nicht liefern, denn just zur Siegerehrung hatte Benjamin auch Appetit, und statt zu fotografieren, fütterte Frank den Jüngsten.

                                                                                                      

09.04.2014

Freude pur

Es gibt wenige Siege, die ich so genossen habe, wie den Titelgewinn am Sonntag bei den Deutschen Meisterschaften im Halbmarathon in Freiburg. Im Rennen bin ich die ganze Zeit konzentriert gelaufen mit Ausnahme einer der vielen Kurven: Da waren Katharina Heinig, die Vizemeisterin, und Veronica Pohl, die Drittplatzierte, dann kurzzeitig einige Meter weg - und ich wusste, dass ich voll konzentriert laufen und nicht locker lassen durfte.
 Auf den letzten Kilometern ging es am Freiburger Hauptbahnhof vorbei. Da sah ich einen ICE und musste an Michael denken, der die schnellen Züge gerne vorbeidüsen sieht: „Düse auch du!“, dachte ich, und ich lief so schnell ich konnte bis in Ziel.

Wehmutstropfen war, dass es (außer der Finisher-Medaille) keine Medaillen bei der Siegerehrung gab. Dabei hatte ich meinen Kindern doch welche versprochen! (Ich war mir schon sicher gewesen, in irgendeiner Wertung eine zu gewinnen, wenn ich heil durchkommen würde.) So wird der Reiz und das Besondere einer DM immer weiter geschmälert, selbst wenn eine Integration in eine bestehende große Veranstaltung meiner Meinung nach der richtige Weg ist.

Das Interview auf www.leichtathletik.de ist übrigens auch eine bereinigte Fassung. Die vollständige Version findet sich auf www.roadraces.de.

10.02.2014

34:34 in Schoorl

... und eine tolle Stimmung trotz miesen Wetters und bald ausführlicher...

                                                                                                  03.02.2014

Runden um Gut Leidenhausen

Am letzten Januarsonntag war ich ja nun zwei Runden im 10km-Rennen im Erholungsgebiet Leidenhausen gelaufen - nach etwas Wirren um die Startzeit, bei Matsche und trotz einem großen Starterfeld alleine: 100m nach dem Start fand ich mich an der Spitze des Feldes wieder, bei Kilometer eins liefen zwei Männer an mir vorbei - das war dann alles, was ich von der Konkurrenz sah. Zum Glück wies mir ein Radfahrer den Weg, denn meine Trainingsrunden sehen ein wenig anders aus.
Am ersten Februarsonntag war ich, d.h. waren wir, wieder dort unterwegs: Frank geht mit Michael und Benjamin immer spazieren und Tiere angucken; ab und an läuft auch mal die Mama vorbei, der man winken kann. Ich freue mich dann immer, wenn ich meine Familie sehe.
Ein Wettkampf im Trainingsgelände war dann doch leicht etwas anderes: Mama läuft mit Startnummer. Da wir Großen wussten, dass es nichts zu gewinnen gab, aber Michael meinte, dass es etwas geben müsste, wenn die Mama als Erste durchs Ziel läuft, haben wir uns einen Gewinn vorher besorgt: Trinkpäckchen Erdbeermilch, die Michael mal probieren wollte. Zucker und Eiweiß nach dem Lauf sind gut für die Regenration! Aber ich bevorzuge doch Kakao, und der warme Tee letzten Sonntag tat auch gut. Wurde ich vorletzten Sonntag nach zwei Kilometern Auslaufen von meiner kleinen Familie mit dem Auto eingesammelt, lief ich diesen Sonntag zusätzlich die Strecke von zuhause aus hin und zurück: Die Marathonläuferin lässt grüßen!

                                                                                                  26.01.2014

Bericht folgt zum 10er in Köln-Porz

Nur so viel an Stichwörtern:
  • einsames Rennen
  • Gesamtdritte
  • knapp unter 35:00min.
  • fast ein Crosslauf
  • eine Erdbeermilch als Siegpreis
... die Tage ausführlicher!


                                                                                                   08.01.2014
Planung steht

Wir sind im neuen Jahr angekommen: Die Trainigs- und Wettkampfplanung steht für die nächsten Wochen. Ich versuche nun, jeden Tag zu trainieren; mit Job und Kindern ist das nicht immer einfach zu verwirklichen. Wie schon früher geschrieben, bin ich froh, dass wir gut zu laufende beleuchtete Strecken von der Haustür aus haben. Zudem trainiere ich weiterhin "alternativ": Stapfe mit beiden Kindern (Benjamin im Tragesack) durch den Wald oder kräftige meine Waden, wenn ich mit dem Jüngsten im Tragesack über fünf Etagen Treppen gehe, damit er einschläft und ich weiterarbeiten kann. Denn mein Praktikum, das ich im Juni bei der Sponsorengemeinschaft S20 in der Geschäftstelle in Bonn angefangen hatte, setze ich seit Mitte Oktober fort - Benjamin ist an den zwei halben Tagen die Woche dabei und schläft in der Regel viel. Ich bin dankbar, dass ich die Chance der beruflichen Orientierung weiterhin habe, dieses Mal bewegt sich meine Aufgabe im Bereich Kommunikation und Organisation im Umfeld vom Sportsponsoring.
Motivierend für meinen Laufsport sind natürlich Wettkämpfe. Ich freue mich auf die nächsten vier: Auf der Strecke der Winterlaufserie in Köln-Porz trainiere ich öfter, bin dort aber noch nie einen Wettkampf gerannt. Im niederländischen Schoorl bin ich 2006 Bestzeit gelaufen, Leverkusen Anfang März ist stets für flotte Rennen gut!

                                                                                                  01.01.2014
Frohes neues Jahr!

Ich wünsche allen Lesern ein frohes neues Jahr, den aktiven Läufern mit viel Spaß bei ihren Rennen 2014 -so wie ich ihn wieder einmal beim Silvesterlauf hatte. Erstmals nahm ich am Silvesterlauf rund um den Maschsee in Hannover teil. So manche Runde habe ich in meiner Jugend um dieses Gewässer gedreht, und die 6km kamen mir früher irre lang vor. So schnell wie am 31.12.2013 bin ich noch nie dort eine Runde gelaufen, und auch noch keine Frau vor mir bei dieser Veranstaltung: Neuer Streckenrekord! Nach 19:54min. lief ich als Erste durchs Ziel. Ich habe mich gefreut, dass meine Familie dabei war (meine Geburtsstadt Hildesheim liegt 40km entfernt) und ich alte Bekannte treffen konnte. Nur der Moderator kannte mich nicht... Aber er konnte konstatieren, dass junge Mütter schnell laufen können: Auch die Zweitplatzierte, Ulrike Wendt, ist Mutter eines fünf Monate alten Sohnes. 2014 wird bei uns ein spannendes Jahr werden: Flitzt dann noch ein Bürschchen mehr herum!                                                                                                

                                                                                                        08.12.2013
Von Null auf 19

Heute stand Rennen Nummer zwei nach Benjamins Geburt an: Beim Nikolauslauf in Köln bin ich über zehn Kilomter gestartet. Das Rennen hat richtig Spaß gemacht, auch wenn ich nur bis Kilometer neun auf Platz eins lag. Aber 35:29min sind eine ordentliche Zeit, wenn man alle derzeitigen Lebensumstände bedenkt: Ich stille voll und schlafe maximal drei Stunden am Stück.  Zudem bedeutet die Zeit Platz 19 in der aktuellen DLV-Bestenliste, und für das Ins-Ziel-Kommen gab es einen Schoko-Nikolaus. Den gab ich gleich weiter an einen meiner größten Fans...


12.11.2013
Spendenaktion

Die Bilder gehen nicht aus dem Kopf. Laufend den Menschen auf den Philippinen helfen, dazu habe ich eine Aktion auf der Spendenseite der SOS-Kinderdörfer gestartet:

http://www.meine-spendenaktion.de/aktion/KilometerFuerDiePhilippinen

Mein Vorschlag: Einfach eine Formel überlegen, wie man als Läufer (oder Walker oder Fahrradfahrere oder...) die Wochenkilometer in eine Spende ummünzen kann.

02.11.2013

Erstes Rennen 2013!

Wieder ein Rennen! Es war zwar nicht der Hauptlauf, sondern der Jedermannslauf über 5,9 km beim 29. Bad Godesberger Herbstlauf, aber doch ein Wiedereinstieg! Auf befestigten Waldwegen ging es auf einer großen Runde bei 14°C und immer wieder Regen für mich darum, zu testen, wo ich stehe. Austrainiert fühlt sich anders an, aber für noch nicht einmal zwei Monate wieder Lauftraining war es doch ein vernünftiges Rennen, das ich als Fünfte im Gesamteinlauf beenden konnte. 21:33 Minuten habe ich für die Strecke gebraucht, was einem Schnitt von 3:39,2 entspricht und die Verbesserung des Streckenrekords um mehr als eine Minute darstellt. Ebenso wichtig war für mich fast, dass Benjamin die drei Stunden, die die Familie unterwegs war, geschlafen hat: Eingekuschelt bei Frank im Tragesack, wie es früher beim Training Michaels Platz war. Der Große ist nun trotz des Regens voll dabei; dieses Mal suchte er die Trommeln, die sich zum Anfeuern im Wald versteckt hatten.



19.10.2013

Laufend draußen dabei

Ich genieße es, wieder zu laufen! Regelmäßig trainiere ich nun Dauerläufe wie Fahrtspiele und gewinne Routine wieder. Es ist schön, nach und nach wieder die altbekannten Strecken im Spicher Wald zu laufen. Dabei können mich auch keine Fliegeviecher stören, die bei dem schönen Herbstwetter bei fast jeder Einheit im Auge landen. Das herrlich leuchtende Herbstlaub und die Fliegenpilze sehe ich trotzdem am Wegesrand! Ich genieße es, noch in halblangen Tights zu laufen. Denn so bekommen meine Beine, die ein gutes halbes Jahr in Kompressionsstrümpfe gepackt waren, auch an die frische Luft. Freilich gibt es auch die Einheiten in der Dämmerung, bei denen ich lieber auf den Radweg ausweiche. Aber auch hier ist es schön, die Strecken von früher wieder zurückzulegen. Dabei entdecke ich manche Neuerung wie z. B. Kilometermarkierungen. Es trainieren also auch noch andere Leute, ich treffe viele mir unbekannte Gesichter. Aber auch mich hat man schließlich lange nicht laufen sehen.


14.09.2013

Erste Laufschritte

Nicht bei Benjamin, sondern bei mir! Nach viereinhalb Monaten Laufpause und knapp sechs Wochen nach der Entbindung habe ich es gewagt und habe mir wieder Laufsachen angezogen und bin los in den Wald. Das Laufen fühlt sich erstmal fremd und unkoordiniert an, aber mittlerweile habe ich wieder ein recht gutes Körpergefühl. So langsam, wie ich erst dachte, bin ich doch nicht: Zwischen 4:30 und 4:40 Minuten pro Kilometer kann ich schon wieder laufen. Allerdings begnüge ich mich mit kurzen Strecken. Denn nach Michaels Entbindung vor drei Jahren hatte ich mit argen Rückenverspannungen zu kämpfen, die mich nach einem Monat Training zwangen, eine Laufpause einzulegen. Das hoffe ich nun zu vermeiden, indem ich immer wieder zwischendurch kurze Gehpausen einlege.

20.08.2013


Wieder zuhause

Seit elf Tagen sind Benjamin und ich nun zuhause, die Familie ist vereint. Die beiden Jungs geben im Wesentlichen den Takt vor; ich bin froh, dass ich momentan mit wenig Schlaf auskomme!
Die ersten Schritte bin ich aber auch schon wieder gelaufen, und zwar neben Michael her
. Egal ob er auf dem Laufrad fährt oder auf seinen Beinchen flitzt: Schnell muss ich sein. Mit dem Testen der echten Lauferei (dann auch in Laufdress) warte ich noch etwa vierzehn Tage: Sechs Wochen Abstand zur Entbindung sind empfohlen. Aber "Turnen" (Rückbildungsgymnastik) kann ich schon vorher beginnen.